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Zeigen, Schauen

Kurz vor zehn kam mein Zug in dem Bahnhof an, in dem wir uns Tage vorher im Internet verabredet hatten. Meine Gedanken machten wilde Kreise, um all das was gleich passieren sollte. „Kommst du auch wirklich“, „Was mach ich hier eigentlich“, „Wie wird es wohl werden?“.

Was ist das nur, das ich mir diese Fragen stelle, das muss ich doch gar nicht, ich weiß doch wo ich stehe und was ich will. Ich kenne meine Grenzen, so gut wie nie zuvor.

Ich gehe um den Stand herum schaue mich zwei dreimal um, dann sehe ich dich, mit diesem schüchternen Lächeln auf den Lippen.

„Ist er das?“, „Verdammt sieht der gut aus“, „der dürfte auch mehr als nur schauen“.

Eine nette Begrüßung von einer tollen Stimme. Die Gedanken gleichzeitig vollkommen klar und auch wieder total verschwommen.

Erst mal liefen wir durch die Stadt, unterhielten uns als wenn nichts währe. Gingen in ein Cafe um etwas zu trinken. Du fragtest viel über meine Beziehung und machtest dir Gedanken über deine.

Irgendwann gabst du dir einen Ruck und fragtest wo wir es machen wollten. Ich grinste dich als Antwort nur an und du zahltest.

Nun starteten wir zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt um einen etwas weniger belebten Teil zu finden. Als es immer weniger Menschen in den Straßen wurden rollte ich meinen Rock etwas nach oben. Dann hast du dich etwas zurückfallen lassen und ich habe mich langsam gebückt, um sehr langsam eine Feder auf zu sammeln. Als du wieder auf einer Höhe warst, konnte ich die Überraschung schon in deinen Augen ab lesen. Du hattest nicht damit gerechnet, dass ich nichts drunter trug.

Diese Reaktion hat mich sehr angemacht und ich habe sie sehr genossen. Wir liefen noch einige Zeit weiter durch die Straßen und ich habe noch einige male etwas auf dem Boden gefunden und dir tiefe Einblicke gewehrt.

Nach einiger Zeit sind wir wieder in belebteres Gebiet zurück gekehrt und wir haben etwas zu Mittag gegessen.

Nach der Stärkung, machten wir uns auf eine zweite Runde. Wieder Röckchen hoch und genießen zu zeigen. Irgendwie kam dann die Sprache auf Fahrstühle. Und ich schlug den in einem Kaufhaus vor.

Gesagt getan rein ins nächste Kaufhaus, Fahrstuhl gesucht, drücken, warten, Blicke, Fahrstuhl kommt und war sogar leer. Obersten Knopf drücken, Tür schließt sich hinter uns, wir sind alleine.

Ich lehne mich an die Wand des Fahrstuhls, ziehe mit der einen Hand den Rock hoch und die andere wandert an meine Spalte um sie zu öffnen und dir alles zu zeigen. Viel zu schnell sind wir oben also noch einmal nach unten. Dasselbe Spiel, ich zeige dir wie ich an mir spiele. Da entdecke ich die Beule an deiner Hose und bereue sofort, dass ich dir versprochen habe deine Grenzen zu Akzeptieren.

Am liebsten würde ich jetzt hier über dich herfallen.

Wieder unten drückst du wieder den obersten Knopf. Nachdem sich die Tür hinter uns schließt, kannst du nicht mehr an dich halten und ziehst mich an dich, wir reiben unsere Körper aneinander, deine Hand wandert unter meinen Rock an meinen Arsch. Irgendwo im hintersten Eck meines Hirns regt sich mein Gewissen. „der hat eine Frau, da war eine Grenze, lass das“. Irgendwie schafft es dieser kleine Gedanke sich gegen die Geilheit durchzusetzen. Ich schiebe dich sanft von mir du schaust erst irritiert dann dankbar. Um die Situation zu entschärfen verlassen wir den Fahrstuhl. Aber das Parkdeck auf dem wir landen ist Menschen leer, nicht ein einziges Fahrzeug steht dort.

Wir setzen uns auf die Umfassung und reden erst einmal. Nachdem wir beide etwas runter gekommen sind spiele ich noch etwas mit mir vor deinen Augen, aber ich bin schon so überreizt das sich in mir alle Fasern in mir nach einer Berührung von dir sehnen. Da es dir genauso geht, beenden wir das ganze an dieser Stelle um nichts zu machen was anschließend bereut werden könnte.

 

Aber es war ein wunderschöner Tag, der mir wieder und wieder geiles Kopfkino beschert in dem es keine Grenzen gibt.

9.11.08 21:57
 



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